Stadt, Region, Umwelt
Integrierte Stadtquartiersentwicklung am Wasser (2011)

Im Zuge wirtschafts- und verkehrsstruktureller Veränderungen entdecken Städte zunehmend ihre Entwicklungspotenziale am Wasser. Städtebauliche Gestaltqualitäten solcher Wasserlagen werden erkannt und offensiv genutzt. Mit dem Forschungsprojekt, das zusammen von den Büros Machleidt und Partner - Büro für Städtebau, bgmr Landschaftsarchitekten und dem IfS Institut für Stadtforschung und Strukturpolitik GmbH durchgeführt wird, soll der Stand der Stadtentwicklung zu diesem speziellen Aspekt erfasst und systematisiert werden. Dazu wurden eine Online-Befragung aller Städte über 20.000 Einwohner durchgeführt und Praxisbeispiele bundesweit recherchiert. Im Sommer 2010 werden in 30 Fallstudien konkrete Rahmenbedingungen analysiert. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf den Seiten des BBSR. (Auftraggeber: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, Laufzeit bis Mitte 2011)

 

Begleitung "Investitionspakt Energetische Sanierung sozialer Infrastruktur" (2009)

Die Begleitung soll die Umsetzung des Programms durch Informationsaufbereitung, insbesondere Best Practice Beispiele zum einen unterstützen. Zum anderen sollen die Rahmenbedingungen der Programme auf Länderebene analysiert werden, um Hinweise auf die Weiterentwicklung der Städtebauförderung ableiten zu können. Weitere Informationen zur Transferstelle finden Sie auf der Homepage des BMVBS. (Auftraggeber: BBSR/BMVBS, Hauptauftragnehmer ist die B.&S.U. Beratungs- und Servicegesellschaft für Umwelt, das IfS ist verantwortlich für die Evaluierung der Programmumsetzung, 2009).

 

Untersuchung der Lebenszufriedenheit und Bindungskraft Zentraler Orte im Land Brandenburg aus Sicht der Altersgruppe 16 bis unter 30 Jahre (2009)

Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung kommt möglichen regionalen oder lokalen Haltefaktoren eine besondere Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit von Orten und Regionen zu. Die Gemeinsame Landesplanungsabteilung der Länder Berlin-Brandenburg hat das IfS Institut für Stadtforschung und Strukturpolitik GmbH beauftragt, eine empirische Untersuchung der Lebenszufriedenheit und Bindungskraft Zentraler Orte im Land Brandenburg aus der Sicht der Altersgruppe 16 bis unter 30 durchzuführen. Die Untersuchung geht der Frage nach, was neben dem Ausbildungsangebot und attraktiven Arbeitsplätzen weitere Haltefaktoren eines Ortes für Jugendliche und junge Erwachsene sein können und inwiefern die Raumordnungspolitik dazu beitragen kann, die Bindungskraft der Orte für junge Menschen zu erhöhen und Abwanderungsverluste zu vermeiden. Bearbeitung gemeinsam durch IfS und Büro für Stadtforschung, Dr. Ingeborg Beer, Berlin. (Auftraggeber: Gemeinsame Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg, 2009).

 

Begleitforschung und Koordination für die Programmgemeinden des Programms Stadtumbau-Ost in Sachsen-Anhalt (2011)

Anfang 2006 hat das IfS die Begleitforschung und Koordination für die Programmgemeinden des Programms Stadtumbau-Ost in Sachsen-Anhalt übernommen. Neben der Beratung der 44 Stadtumbaustädte bei Problemen mit der Datenerfassung und –aufbereitung für das Stadtumbaumonitoring und der Fortschreibung der Integrierten Stadtentwicklungskonzepte, unterstützt das IfS die Kommunen bei der Klärung von Rechtsfragen und verfasst Arbeitshilfen, Kurzgutachten und Stellungnahmen. Zum Aufgabenspektrum gehört auch die Einrichtung einer Homepage Stadtumbau-Sachsen-Anhalt sowie die regelmäßige Berichterstattung über den Verlauf des Stadtumbaus im Land Sachsen-Anhalt. Hierzu bildet die Auswertung des Monitoring eine wesentliche Grundlage. (Auftraggeber: (federführende) Städte Halberstadt und Halle (Saale), 2006 bis 2011)

 

Fortentwicklung des Stadtentwicklungskonzeptes für die Hansestadt Havelberg (2009)

Das Stadtentwicklungskonzept der Hansestadt Havelberg soll fortgeschrieben und inhaltlich erweitert werden. Dabei wird ein umfassender und integrierter Ansatz verfolgt. Es werden Aussagen und Empfehlungen zu den Handlungsfeldern Wohnungsmarkt, Wirtschaft, Dienstleistungen und Einzelhandel, zum Anpassungsbedarf im Sozial- und Kulturbereich sowie zu Strategien der energetischen Stadtentwicklung erarbeitet. Grundlage hierfür ist die sorgfältige Analyse der demografischen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung einerseits sowie die Erarbeitung von Prognosen mit einem Zeithorizont bis zum Jahr 2020. Einen wichtigen Bestandteil der Fortschreibung bildet das energetische Konzept, das die aktuelle energetische Bilanz der Stadt darstellt und analysiert, beispielhaft die Energieeffizienz der Wohnungsbestände analysiert, alternative Wärmeversorgungssysteme diskutiert und Entwicklungsszenarien für die energetische Infrastruktur vorstellt (Auftraggeber: BIG Städtebau / Hansestadt Havelberg, 2009).

 

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