Stadt, Region und Umwelt

Im Themenfeld Stadt, Region, Umwelt unterstützt das IfS Bund, Länder und Kommunen sowie die private Wirtschaft bei der Steuerung nachhaltiger und räumlicher Entwicklung.

Wir erarbeiten Analysen, Gutachten, Konzepte und Handlungsempfehlungen als Grundlage für die bauliche, räumliche und soziale Entwicklung von Städten und Regionen. Durch Begleitforschung und Evaluation tragen wir zur Weiterentwicklung von Programmen und Instrumenten der Stadt- und Regionalentwicklung bei. Im Bereich Umwelt unterstützen wir öffentliche Auftraggeber bei der Erstellung von strategischen Umweltverträglichkeitsprüfungen, Plänen und Programmen sowie bei der Umsetzung von Umweltschutzzielen und nachhaltiger Stadtentwicklung.

Zentrale Leistungen

  • Begleitforschung/Evaluation von Förderprogrammen und Modellvorhaben
  • Integrierte Stadtentwicklungskonzepte
  • Regionale Entwicklungskonzepte
  • Sozialberichterstattung
  • Tragfähigkeitprüfungen
  • Koordination von Wettbewerben und Werkstätten
  • Vorbereitung und Durchführung von Tagungen und Workshops

 

Projekte

Wissenschaftliche Begleitung der Einzelprojekte und der Gesamtevaluation des Bundesförderprogramms „Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“

Ziel des Bundesprogramms „Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“ ist, Lücken im Hilfesystem zu schließen.…

Ziel des Bundesprogramms „Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“ ist, Lücken im Hilfesystem zu schließen. Herauszuarbeiten, welche Lücken wie in den Einzelprojekten der Frauenhäuser und Beratungsstellen adressiert werden, ist Teil der zu leistenden wissenschaftlichen Begleitung.

Zudem soll das Förderprogramm selbst evaluiert werden. Das IfS untersucht im Schwerpunkt investive Projekte, in denen Strategien auf bauliche Interventionen ausgerichtet sind und dadurch bspw. Barrieren abgebaut und Sicherheit erhöht wird. Dafür wird ein Monitoring aufgesetzt, es werden Breiten- und Tiefenanalysen der Projekte durchgeführt. Im Fokus stehen Wirkungsweise, Hemmnisse und Erfolge in der Programmumsetzung. Als Methoden kommen Datenauswertungen, Dokumentenanalysen, Online-Befragungen, Fallstudien und Interviews zum Einsatz.

Wirkungsanalysen sind sowohl für Projektcluster auf Ebene der Einzelprojekte geplant als auch auf Ebene des Gesamtprogramms. Im Ergebnis sollen auch Empfehlungen für die zukünftige Programmgestaltung erarbeitet werden.

Bundesprogramm „Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“

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Untersuchung zu Berliner Großsiedlungen mit Erstellung von 24 Einzelprofilen der Großsiedlungen und vertiefender Untersuchung der Lebensqualität in vier ausgewählten Großsiedlungen

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen will die Berliner Großsiedlungen stärken. Dafür…

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen will die Berliner Großsiedlungen stärken. Dafür stellt sie seit 2020 Mittel für 24 Berliner Großsiedlungen außerhalb des S-Bahn-Ringes in zehn Bezirken bereit. Das IfS wurde beauftragt, eine Untersuchung der Siedlungen durchzuführen.

 

Erstellt wurden Einzelprofile für alle 24 Siedlungen der Förderkulisse, die auf Daten- und Dokumentenanalysen sowie Begehungen beruhen. Sie geben einen Überblick über die stadträumliche und soziale Situation, Entwicklungstendenzen sowie Potenziale und Herausforderungen. Grundsätzlich hat sich gezeigt, dass sich die untersuchten Siedlungen rund 50 Jahre nach ihrer Entstehung trotz punktueller Defizite in einem überwiegend akzeptablen baulichen Zustand befinden. Für vier Siedlungen wurde eine vertiefende Untersuchung zu Lebensqualität und Handlungsbedarfen durchgeführt. Dafür wurden Interviews mit Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen in der Verwaltung, bei sozialen Trägern, Kirchen und Wohnungsunternehmen geführt und analysiert.

Im Ergebnis wurden Defizite insbesondere im Bereich von Treffpunkten für Menschen unterschiedlichen Alters festgestellt. In Wohngebäude und Freiräume ist in vielen Siedlungen in den letzten Jahren investiert worden, in einzelnen Siedlungen gibt es Aufwertungsbedarfe. Die Einschätzung des sozialen Zusammenhalts und des Engagements von Bewohner*innen im Quartier variiert zwischen den vertieft untersuchten Siedlungen. Vor dem Hintergrund hoher Gebietsbindung der angestammten Bewohnerschaft in überdurchschnittlichem Alter zeigen sich in einigen Siedlungen soziale Herausforderungen bei der Bewältigung des Generationswechsels.

Link zur Untersuchung auf der Website der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen

 

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Bevölkerungsdynamik in Mittelstädten – interaktive Stadtportraits

Diverse Mittelstädte verzeichneten in den letzten Jahren ein Bevölkerungswachstum. Welche typischen…

Diverse Mittelstädte verzeichneten in den letzten Jahren ein Bevölkerungswachstum. Welche typischen Konstellationen, Rahmenbedingungen und Steuerungsmechanismen lassen sich identifizieren?

Das Forschungsvorhaben verfolgt zum einen im Sinne einer Grundlagenforschung das Ziel, einen tieferen Einblick in die Wachstumsdynamiken der Mittelstädte in Deutschland zu erhalten. Damit sollen vorliegende Analyseergebnisse zu Faktoren und Ausprägungen der Wachstumsprozesse konkretisiert, typisiert und veranschaulicht werden.

Zum anderen ist es Ziel des Forschungsvorhabens, im Sinne einer anwendungsorientierten Forschung die Steuerbarkeit von Wachstumsdynamiken anhand der Beeinflussung von Attraktivitätsmerkmalen zu beleuchten. Herauszuarbeiten sind Steuerungsmöglichkeiten, tatsächliche Einflussnahme und möglicher Korrekturbedarf bei der Steuerung.

Es sollen Gruppen und Typen identifiziert und anhand von Beispielstädten anschaulich dargestellt werden. Dafür werden sieben Mittelstädte als Repräsentanten ausgewählt. Mittels validierender Workshops wird die Darstellung zusätzlich geschärft. Optional werden Ergebnisse als Video aufbereitet.

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„Digitale Lernlabore“ – Durchführung einer niederschwelligen Prozessbegleitung mit Auswertung und Dokumentation (Evaluation)

Die Stadt Cottbus verfolgt eine ambitionierte Digitalisierungsstrategie. Einen Baustein für die…

Die Stadt Cottbus verfolgt eine ambitionierte Digitalisierungsstrategie. Einen Baustein für die Umsetzung im Bereich Stadtentwicklung bietet die Teilnahme am ExWoSt-Modellprojekt „Smart Cities – Digitale Lernlabore“.

Der Bund strebt mit der Förderung an, Städte dabei zu unterstützen, ihre digitale Transformation aktiv durch datenbasierte Lösungen zu gestalten. Dabei ist zu erforschen, inwiefern Labs geeignet sind, um aktuelle Probleme der Stadtentwicklung praxisorientiert zu lösen und digitale Kompetenzen der Stadtverwaltung und Zivilgesellschaft zu stärken. In Cottbus werden drei Projektziele verfolgt: Der Aufbau eines Data Warehouse, der Aufbau von Kompetenzen in der Verwaltung zum Umgang und der Analyse von Daten im Zusammenhang mit der integrierten Stadtentwicklung, der Aufbau eines Informationsportals. Das IfS führt mit einem Mix aus qualitativen und quantitativen Methoden der sozialwissenschaftlichen Forschung eine prozessbegleitende Auswertung der Erreichung der drei o. g. Projektziele durch. Anhand der Reflexion und Bewertung der Umsetzung der Maßnahmen, die im Rahmen des Modellprojektes erfolgt sind, werden Forschungsfragen beantwortet.

 

Link zur Digitalisierungsstrategie der Stadt Cottbus

Link zum BBSR Forschungsvorhaben

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Bundesprogramm Nationale Projekte des Städtebaus: Unterstützung der Programmbegleitung

Im Bundesprogramm Nationale Projekte des Städtebaus fördert der Bund seit 2014 Projekte mit…

Im Bundesprogramm Nationale Projekte des Städtebaus fördert der Bund seit 2014 Projekte mit besonderer städtebaulicher Bedeutung und hohem Investitionsbedarf. Erstmals wird nun eine Unterstützung für die Programmbegleitung eingerichtet.

Gegenstand der Programmbegleitung ist die Betreuung des Auswahlprozesses, die Förderung der Vernetzung der beteiligten Kommunen und die Auswertung der Ergebnisse des Programms. Letzteres ist der Schwerpunkt der Arbeit, die das IfS in dem Projekt übernimmt. Geplant ist, zunächst ein Auswertungskonzept zu entwickeln. Im Projektverlauf werden u. a. im Rahmen von Fallstudien und Experteninterviews qualitative Daten erhoben. Sie werden gemeinsam mit statistischen Daten zu den ca. 160 geförderten Projekten ausgewertet. Die Auswertung soll Aufschluss über Prozesse und Akteurskonstellationen geben. Im Ergebnis wird erwartet, Aussagen zur Erreichung bzw. Sicherung der Qualität von Projekten treffen zu können. Dies soll zur Weiterentwicklung des Programms beitragen. Im Projektverlauf sind Veranstaltungen unterschiedlicher Formate geplant, die das IfS in der Planung und durch Moderation unterstützen wird.

Link: Bundesprogramm Nationale Projekte des Städtebaus

 

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Wirkungsanalyse zum Patenschaftsprogramm „Menschen stärken Menschen“

Gemeinsam mit dem DESI nimmt das IfS eine Wirkungsanalyse zum Patenschaftsprogramm „Menschen stärken…

Gemeinsam mit dem DESI nimmt das IfS eine Wirkungsanalyse zum Patenschaftsprogramm „Menschen stärken Menschen“ vor.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat Anfang 2016 das Programm „Menschen stärken Menschen“ gestartet, mit dem Patenschaften zwischen geflüchteten und hier lebenden Menschen unterstützt werden. Im Jahr 2019 wurde das Patenschaftsprogramm auf die Zielgruppe von Menschen aus benachteiligenden Lebensumständen ausgeweitet. Durch die Programmträger konnten bis Ende Mai 2019 rund 80.000 Patenschaften realisiert werden.

Im Rahmen der Wirkungsanalyse zum Bundesprogramm „Menschen stärken Menschen“ soll untersucht werden, inwieweit Programmziele wie die Förderung der Teilhabegerechtigkeit sowie die Stärkung von bürgerschaftlichem Engagement und gesellschaftlichem Zusammenhalt erreicht werden, welche Bedeutung die Patenschaften für die verschiedenen Akteursgruppen und Ebenen haben und wie sich Qualifizierung und Begleitung der Patenschaftstandems sowie Vernetzung und Wissensaustausch zwischen den Programmträgern gestalten.

Link zur Programmseite des BMFSFJ

 

 

 

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Retrospektive und begleitende Evaluation der Umsetzung der Leitlinien für Bürgerbeteiligung im Bezirk Mitte von Berlin

Das IfS untersuchte Strukturen und Instrumente der Bürgerbeteiligung im Rahmen einer…

Das IfS untersuchte Strukturen und Instrumente der Bürgerbeteiligung im Rahmen einer Umsetzungsevaluierung.

Um eine nachhaltige Beteiligungskultur zu etablieren, hat der Bezirk Mitte von Berlin in den letzten zwei Jahren Leitlinien und ein Umsetzungskonzept mit einer Reihe von Strukturen und Instrumenten entwickelt.

Ziel der Evaluation war es, eine objektive Einschätzung und Bewertung der in den Leitlinien und im Umsetzungskonzept beschriebenen Instrumente, Strukturen und Prozesse der Bürgerbeteiligung zu ermöglichen und daraus Handlungsempfehlungen abzuleiten.

Nach der Abstimmung des Evaluierungskonzepts lag der Schwerpunkt des Vorhabens auf Erhebungen, die die Sicht unterschiedlicher Akteure in Bezug auf die geschaffenen Strukturen und die Nutzung der Instrumente einfingen. Auf dieser Grundlage wurden Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Umsetzungskonzepts und der Leitlinien hergeleitet.

Link: Bürgerbeteiligung in Berlin Mitte

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Prozessbegleitende Evaluation im Rahmen der Fördermaßnahmen "Soziale Stadt" in den Programmgebieten Oberbarmen/Wichlinghausen und Heckinghausen

Das Programm "Soziale Stadt" wird in Wuppertal in den Fördergebieten Oberbarmen/Wichlinghausen und…

Das Programm "Soziale Stadt" wird in Wuppertal in den Fördergebieten Oberbarmen/Wichlinghausen und Heckinghausen umgesetzt. Wie in NRW landesweit üblich, sollen Prozess und Ergebnisse des Programms evaluiert werden.

Die Evaluation ist prozessbegleitend angelegt und soll noch während der laufenden Verfahren den Stand der Zielerreichung und Maßnahmenumsetzung mit allen Beteiligten kritisch reflektieren und, wo erforderlich und sinnvoll, Anpassungen bei Zielformulierungen und Umsetzungsweisen vornehmen.

Die externen Gutachter liefern hierfür erstens empirisch begründete Befunde, bereichern zweitens den Umsetzungsprozess durch eigene Optimierungsvorschläge und agieren drittens als Moderatoren für die gemeinsame Diskussion möglicher Ansätze zur Nachsteuerung und Verbesserung der Vorgehensweise. Hierbei wirken sie auch als Coach für die Projektkoordination, die städtischen Entscheidungsträger, das Quartiersbüro und den Verfügungsfondsbeirat in Hinblick auf Methoden der Selbstevaluation.

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Leitfaden für die Erstellung von Integrierten Gemeindeentwicklungskonzepten (IGEK) in Sachsen-Anhalt

Im Auftrag des Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr Sachsen-Anhalt soll ein Leitfaden für…

Im Auftrag des Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr Sachsen-Anhalt soll ein Leitfaden für die Erstellung von Integrierten Gemeindeentwicklungskonzepten (IGEK) erstellt bzw. eine Entwurfsfassung von 2014 überarbeitet werden.

Aufbauend auf den Ergebnissen einer im Jahr 2018 abgeschlossenen Evaluierung der Integrierten Gemeindeentwicklungskonzepte in Sachsen-Anhalt sollte die strategische Qualität der IGEK weiter geschärft werden. Den Kommunen sollten mit einem überarbeiteten Leitfaden eine Orientierung und Anregungen im Rahmen der Erstellung weiterer Integrierter Gemeindeentwicklungskonzepte gegeben werden.

Bei der Überarbeitung des Leitfadens wurden verschiedene Aspekte berücksichtigt: Rahmenbedingungen / Einordnung als informelles Planungsinstrument, Themenauswahl und Handlungsschwerpunkte, Erstellungsprozess / Arbeitsphasen, Umsetzung und Verstetigung sowie notwendige Hinweise und Beispiele.

Zu den Inhalten und Vertiefungen des Leitfadens wurden ausgewählte Unterlagen analysiert und ergänzende Fachgespräche mit Experten durchgeführt.

Link zum veröffentlichten Leitfaden (Demografieportal Sachsen-Anhalt)

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In der Regel Baukultur. Gestaltqualität in Regelverfahren

Sicherung von Gestaltqualität und Optionen von Bürgerbeteiligung in verschiedenen Vergabearten.

Sicherung von Gestaltqualität und Optionen von Bürgerbeteiligung in verschiedenen Vergabearten.

Ziel des Forschungsprojekts ist es, die Möglichkeiten verschiedener Vergabe- bzw. Planungsverfahren in Hinblick auf Qualitätssicherung und Öffentlichkeitsbeteiligung im Rahmen des bisherigen Vergaberechts u.a. anhand von zwölf Fallstudien zu untersuchen und daraus Hinweise und Empfehlungen für die Fortschreibung der RPW bzw. des Vergaberechts zu formulieren.

Rückkopplung und Weiterentwicklung der Empfehlungen in einem Expertengremium mit Vertreter*innen aus Architektenkammer, Wissenschaft, öffentlichen Vergabestellen sowie mit kommunalen Auftraggebern, Dienstleistern für Öffentlichkeitsbeteiligung und Partizipation und Vergaberecht.

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Untersuchung zu Berliner Großsiedlungen mit Erstellung von 24 Einzelprofilen der Großsiedlungen und vertiefender Untersuchung der Lebensqualität in vier ausgewählten GroßsiedlungenAnzeigen

Bevölkerungsdynamik in Mittelstädten – interaktive StadtportraitsAnzeigen

„Digitale Lernlabore“ – Durchführung einer niederschwelligen Prozessbegleitung mit Auswertung und Dokumentation (Evaluation)Anzeigen

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